Eisgipfel am Äquator - Cotopaxi und Chimborazo - Land und Leute in Ecuador

Donnerstag, 28. November 2019 Drucken E-Mail

Wie lässt sich die Sektion Regensburg in ihrem Jubeljahr gebührend feiern? Mit einer Expedition zum Äquator zum Beispiel!

Alexander von Humboldt nannte sie die Avenida de los Volcanes, die „Allee der Vulkane“. Sie wird gesäumt von zahlreichen, teils noch aktiven Vulkane. Zwei Fünftausender davon und der höchste Berg Ecuadors sind Ziel der zweiwöchigen Unternehmung im Oktober 2020.

Auf den Chimborazo

Beginnend mit Quitos Hausberg, dem Pichincha (4690m) geht es über den Illiniza-Norte (5126m) auf den Gipfel des Cotopaxi (5897 m) und schließlich auf den Chimborazo (6310 m). Selten sind hohe Berge, Flora, Fauna und Zivilisation so nah beieinander wie in Ecuador. Dies ermöglicht im Rahmen der Akklimatisationstouren und Ruhetage ohne großen Aufwand vielfältige Einblicke in Land und Leute. Marco Cruz, eine der lateinamerikanischen Bergsteigerlegenden schlechthin, in dessen Chimborazo Lodge sich die Teilnehmer dieser Expedition auch aufhalten werden, wird diese darüber hinaus mit zahlreichen Geschichten aus und um die Bergsteigerei verwöhnen.

Jubiläums-Ausblicke

8:00 Uhr morgens. Viele sitzen gemütlich beim Frühstück. Eine Gruppe von Regensburger Bergsteigern ist bereits seit 10 Stunden unterwegs und hat es endlich geschafft! Erschöpft aber überglücklich haben sie IHN erreicht, den Gipfel des Chimborazo, 6310 m über dem Meer. Strahlender Sonnenschein, keine Wolke am Himmel. Einen besseren Lohn für die Anstrengung konnte es wahrlich nicht geben. So, oder so ähnlich kann eine Geschichte enden, welche am 05. Oktober 2020 in Quito, Ecuador beginnt.

Die Rede ist von einer Gipfeltrilogie in den lateinamerikanischen Anden. Zwei Fünftausender davon und der höchste Berg Ecuadors sind Ziel der zweiwöchigen Unternehmung. Beginnend mit Quitos Hausberg, dem Rucu Pichincha (4690 m), geht es über den Illiniza-Norte (5126 m) auf den Gipfel des Cotopaxi (5897 m), der nach Jahren vulkanischer Aktivität erst seit einigen Jahren wieder bestiegen werden kann. Perfekt akklimatisiert ist das finale Ziel "der höchste Berg der Welt" - vom Erdmittelpunkt aus gemessen wohlgemerkt - der Chimborazo.

Einen umfang- und bildreichen Einblick, Details zum Ablauf, Organisation und Ausrüstung erhielten die Teilnehmer der ausgebuchten Reise beim Infoabend am 05. Dezember 2019 im DAV-Kletterzentrum bei der Tourenleitung Stefan Nargang und Gerhard Eißele.


Link ins Tourenportal: Eisgipfel am Äquator

Informationen
Nummer: T-RE-03-20
Termin: Mo. 05.10.2020 - Mo. 19.10.2020
Ort: Ecuador, Südamerika
Anforderungen: Technisch und konditionell anspruchsvolle Hochtouren für selbstständige Bergsteiger mit Hochtourenerfahrung. Gesundheit und Kondition für Gehzeiten bis 9, an Gipfeltagen bis 14 Stunden. Sie müssen bis zu 40 Grad steile, spaltenfreie Gletscher und Firnfelder seilfrei begehen können.
Leitung: Stefan Nargang und Gerhard Eißele

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